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Erste Annäherung für Ehrenamtliche und Betroffene

Das war die Frage, um die sich in der Veranstaltung der Ev. Klinikseelsorge am Samstag, den 02. April im Martin-Luther-Haus an der Kirche in Porta Westfalica-Barkhausen alles drehte. Knapp 40 Menschen beider großer Konfessionen aus der Seelsorge und von den Grünen Damen des Klinikums Minden, Grüne Damen und Herren, wie auch Besuchsdienst aus den Altenpflegeheimen der Diakonie Stiftung Salem und schließlich betroffene Angehörige nahmen daran teil.
Der Oberarzt auf der Neurologie am Johannes Wesling Klinikum Minden, Dr. Jörg Philipps, eröffnete die Veranstaltung mit einer Einführung in die heutigen medizinischen Erkenntnisse zur Demenz. Er stellte die verschiedenen Formen da, die sich teilweise überschneiden. Klar ist nur, dass Demenz klar altersbedingt auftritt und in ihrer häufigsten Form, der Alzheimer noch nicht zu Ende erforscht ist. Insofern sind auch die Medikamente, die Abhilfe schaffen können nur an den Symptomen orientiert und umstritten.
Den größten Raum an diesem insgesamt mit Pausen insgesamt siebenstündigen Fortbildungstag nahm aber die Leiterin der Demenz-Beratungsstelle, Frau Heidrun Mildner, als Referentin ein. Sie führte die Teilnehmenden in die Grundsätze, Ziele und praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Methode der Validation nach Naomi Veil ein. Im Wesentlichen geht es bei dieser Methode um die Fähigkeiten, sich bei den unterschiedlichen Graden von Demenz jeweils auf die Gefühlswelt eines Dementen auszurichten, sich mit ihm zu verständigen und auf der Basis eines dann entstehenden Vertrauens, seine Möglichkeiten und Potentiale zur Mitgestaltung seiner Umwelt auszuschöpfen.
Dabei bewegte Heidrun Mildner mit persönlichen Erfahrungen, mit eindrücklichen Filmbeipielen und praktischen Beispielen für die konkrete Praxis. Viele Teilnehmende konnten mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause gehen, auch wenn für die praktische Umsetzung im konkreten Alltag sicher noch weiteres Lernen notwendig ist.