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Ehrenamtlich arbeiten in der Krankenhausseelsorge

Die neuen Ehrenamtlichen vom letzten Kurs

Unter anderen neben dem Superintendenten und den Pastoren als heute Aktive dabei: Monika Wagner, Gabriele Hohnroth, Irene Maria Hartmann, Brigitte Meyer, Antje Eichenauer, Ingo Schmidt

Ein neuer Kurs zur Weiterbildung zum Ehrenamtlichen in der Klinikseelsorge ist mit zehn Teilnehmenden (sieben Frauen und drei Männern) am 24. März gestartet. Hintergrund ist, dass viele Patienten im Klinikum froh sind, wenn sie einmal in Ruhe über ihre Situation sprechen könnten, so die Erfahrung der Pfarrer.
"Wir möchten möglichst vielen Menschen ein Seelsorgegespräch anbieten, indem wir sie persönlich besuchen", erklärt Pfarrer Vogelsmeier.
"Aber in einem Haus mit knapp 870 Betten schaffen zwei Hauptamtliche das nicht allein."
Seit fast 20 Jahren arbeiten deshalb in der Krankenhausseelsorge am Mindener Klinikum Hauptamtliche und Ehrenamtliche eng zusammen. Anneliese Riechmann hat als eine der Ersten solch einen Kurs besucht und arbeitet als Seelsorgerin auf der Geriatrie. Wie alle anderen hat sie eine eigene Station, auf die sie in der Regel einmal wöchentlich für zwei Stunden Besuche macht außer in Krankheits- Urlaubs- oder besonderen Belastungszeiten Sie ist immer wieder beeindruckt von dem großen Vertrauen, das die Menschen ihr im Gespräch entgegenbringen. "Für mich ist es eine große Bereicherung, intensiv am Leben anderer Menschen teilzunehmen", erzählt sie. "Und neben dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, ist für mich auch der Zusammenhalt in der Gruppe sehr wichtig."
Zurzeit besteht das Seelsorge-Team aus mehr als 15 aktiven Personen, die ihre regelmäßigen Besuche alle drei Wochen in Fallbesprechungen mit den Pastoren aufarbeiten und auch Fortbildungsangebote, aber auch jährliche Klostereinkehr oder nur einfach spirituelle und menschliche Gemeinschaft miteinander teilen. Der im Frühjahr neu gestartete kostenlose Weiterbildungskurs dauert neun Monate. Nach dem Einführungssamstag setzen sich die Teilnehmer nach den Osterferien jeweils zweieinhalb Stunden pro Woche mit den eigenen Erfahrungen von Krankheit und Sterben auseinander, informieren sich über Themen rund um das Krankenhaus und üben, wie man Seelsorge-Gespräche führt.
Der Kurs findet im Wichernhaus in Dützen statt. Weitere Informationen hier auf der Homepage unter » Mitarbeit. Dort bitte auf "Weiterbildung" klicken, um das gesamte Weiterbildungskonzept kennenzulernen.