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14tägige Gruppentreffen

Ilagam, „Sonnenstrahlen“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

Was im Krankenhaus passiert, kann das Leben verändern. Selbst, wenn es zur vollständigen Heilung kommt, kann es Spuren in der Seele hinterlassen, die verarbeitet werden müssen. Erst recht ist das nötig, wenn klar wird, dass fortan nichts mehr so sein wird wie zuvor. Es gibt viele, die sich von schweren Krisen, wie Krankheit oder anderem überfordert fühlen. Das können Krebspatienten, chronisch Erkrankte, Trauernde und andere sein, aber auch solche, die nicht rechtzeitig den Mut finden, wie der Schalker Trainer Ralf Rangnick ihre Überforderung anzuzeigen. Angesprochen sind dabei die unmittelbar Betroffenen, aber auch ihre Angehörigen und am Thema Interessierte.
Initiiert wurde der Gesprächskreis "Liebevoll Leben" unter anderem Mediziner, Therapeuten und Seelsorger, die aus verschiedenen christlichen Gemeinden Mindens und der Umgebung stammen. Unter ihnen der frühere radiologische Universitätsoberarzt, Dr. Björn Migge, der seine Erfahrung so formuliert: „Wir können nicht alle Probleme medizinisch oder psychotherapeutisch lösen. Die meisten Menschen haben spirituelle Ressourcen, die in der Krankheit und anderen seelischen Krisen sehr heilsam wirken können.“ Er ist heute Fachbuchautor und Weiterbildungsanbieter auf dem Feld des Coachings und der Beratung.
Oliver Vogelsmeier, Krankenhauspfarrer am Mindener Klinikum ergänzt dazu: „Wir können doch nicht Massen von Menschen einfach in die Schublade seelisch Erkrankter stecken!
Die meisten brauchen wie Du und ich auch jemanden, der wirklich wissen will, wie es einem tatsächlich im Innersten geht und eine Tür öffnet, um davon zu sprechen – auf liebevolle Weise. Wenn es dann noch zu einem Gebet oder einem anderen meditativen Moment kommt, betritt die Seele den vergessenen Weg, auf dem sie wieder gehen kann.“
„Wir wollen nicht nur die Probleme offen ansprechen, die sich in existentiellen Krisen ergeben, sondern helfen, eine neue eigene Perspektive zu finden, mit Lebensmut den eigenen Weg anders weiterzugehen“, so das Mindener Pastorenehepaar Irene und Harmut Kraft. Wie man sehnsüchtig bleibt, ohne süchtig zu werden. Wie man in Krisen Widerstands- und Wachstumskräfte entwickelt. Wie man vom Erleiden des Alterns zum Gestalten kommt. Und wie man eine hoffnungsvolle Vorstellung über das Lebensende hinaus gewinnt. Das und vieles andere mehr sind die Themen, die monatlich bei Treffen um 19.30 Uhr nach einem kurzen Themenimpuls im persönlichen Austausch bearbeitet und 14 Tage danach immer vertieft werden sollen. Informationen: » liebevoll-leben.de